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und der alte Silen schwenkt einen frischen lilienstab, die horde der waldgötter
kommt, heiter, wie die zikaden im dichten
olivenhain, trunken von des mittags tau,
bald gefolgt von Dryope und Faunus,
den Gott zu einem neuen lied aufreizend
bis sie in der höhle die herrin fanden, allein,
auf ihrem steinernen sitz aus smaragd.

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unsichtbar weitet sich der allseiende Pan
– durch undurchdringliche bergklüfte,
durch den spurenlosen luftkreis,
und durch jene geisterwelten, aus lust erhebt er sich
von seinem ewigen lager, wo das flüchtige
herz des erdkreises keucht, und empfand
die wundersame herrin in tiefer einsamkeit
– und sie empfängt ihn auf ihrem smaragd.

(nach Shelley, the witch of atlas)